Polypenentfernung/Adenotomie

Bei den Rachenmandeln handelt es sich um vergrößertes, lymphatisches Gewebe, insbesondere bei den Kleinkindern, was im Volksmund fälschlicherweise, als Polypen bezeichnet wird. Dieses Gewebe befindet sich hinter dem weichen Gaumenbogen an der Rachenhinterwand und ist nur mit spezielle Untersuchungstechnik sichtbar.

Symptome bei den Kleinkindern, die vergrößerte Rachenmandeln haben, sind:
  • Behinderte Nasenatmung
  • Schnarchen
  • häufig Nasen-, Rachen- und Ohrenentzündungen mit Schwerhörigkeit

Operation
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Mit einem speziellen Schabmesser wird das Gewebe abgetragen. Die Operationsdauer beträgt nur wenige Minuten. Das Kind kann am gleichen Tag wieder mit seinen Eltern nach Hause gehen.

Worauf nach dem Eingriff zu achten ist:

  • Bis zu 8 Tage nach der Operation sollte körperliche Anstrengung vermieden werden.
  • Es darf nicht zu heiss gebadet werden.
  • Das Kind sollte einige Tage nicht den Kindergarten besuchen.
  • Für das Essen und Trinken bestehen bereits am Tag der Operation keine Einschränkungen.

Diese Operation ist für den kleinen Patienten minimalinvasiv und, aufgrund der hohen Erfolgsquote, sehr segensreich.