Schnarchen

Für das Schnarchen kommen eine Reihe von Möglichkeiten für die Behinderung einer Atmung in Frage. Neben der Behinderung einer Nasenatmung durch verschiedene Einflüsse, einem Passagehindernis im hinteren Nasen-Rachen-Raum, einem übermäßigen vergrößerten, weichen Gaumenbogen, einer vergrößerten Uvula (Zäpfchen) im Kehlkopfbereich muss auch eine Luftpassagebehinderung ausgeschlossen werden.



Therapeutische Möglichkeiten

Bei entsprechender Indikation hat sich die bipolare, interstitielle Radiofrequenztherapie (Thermotherapie) etabliert. Dabei kann in einem kurzen, ambulanten Eingriff im Gaumen- oder Nasenbereich unter örtlicher Betäubung, eine dauerhafte Gewebereduzierung durchgeführt werden, bei der eine mehrtägige nachoperative Erholungszeit nicht mehr notwendig ist. Diese Methode empfiehlt sich beim Schnarchen, chronischer Nasenmuschelschwellung sowie bei Nasenpolypen.

Vorher sollte jedoch eine ausgiebige HNO-ärztliche Diagnose oder Untersuchung erfolgen, um das jeweilige Verfahren Ihrem Krankheitsbild anzupassen.