Tinnitus

Unter Tinnitus werden heute Geräusche verstanden, die in den Ohren oder im Kopf wahrgenommen werden, für die es keine externe Schallquelle gibt. Für die Entstehung des Ohrtons gibt es heute noch keine hinreichende Erklärung. Als häufigste Ursache werden Durchblutungsstörungen genannt, denen im Rahmen einer durchblutungsfördernden Therapie begegnet wird. Häufig ist der Tinnitus ein psychosomatisches Geschehen, was möglicherweise auf unbewältigten Stress zurückzuführen ist.

Was tun?
Neben Schädelhirntraumen, Tumoren der Hörnerven, Vergiftung mit Arzneimitteln wie Chinin und ASS, chronischer Mittelohrenentzündung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, degenerativen Veränderungen, funktionellen Blockierungen sowie therapierbaren Ursachen im Zahn- und Kieferbereich sollte die Forschung nach der Ursache frühzeitig beginnen, um Erkrankungen aus diesem Bereich auszuschließen, ggfs. zu therapieren.

Untersuchungstechniken im HNO Fachbereich
  • Tonaudiometrie
  • Sprachaudiometrie
  • Impedanzmessung
  • BERA (Hirnstrommessung)
  • DOPPLER-Sonographie
  • Sonographie
  • Computer-Nystagmographie
  • OAE (Otoakustische Emissionen)

Zusatzmaßnahmen bei Tinnitus
  • In Akutphase, Stress meiden
  • Vermeiden von Nikotin, Koffein, übermäßigem Alkoholgenuss sowie chininhaltigen Getränken
  • Vermeiden von Lärm und lauter Musik
  • Medikamentenausschluss, die ototoxisch wirken
  • Entspannungsübungen (autogenes Training, Yoga)
  • Positives Denken
  • Körperliche Bewegung
  • Fördern von familiären, sozialen Beziehungen

Auf jeden Fall sollten Sie bei Auftreten der Symptome wie Ohrgeräusch, plötzlich auftretendem Ohrdruck oder Einschränkung des Hörvermögens sofortigen ärztlichen Rat einholen.